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Museum

Geschichte entdecken. Groß-Gerau verstehen.

Das Stadtmuseum erzählt die Geschichte Groß-Geraus von frühen archäologischen Spuren über die Römerzeit bis in die jüngere Stadtgeschichte.

Außenansicht des Stadtmuseums Groß-Gerau mit Eingangsbereich und Schriftzug „Stadtmuseum“.

Ein Haus für Archäologie, Stadtgeschichte, Alltagskultur und Kunst

Die Sammlungen des Stadtmuseums verbinden Archäologie, Stadtgeschichte, Alltagskultur und Kunst und zeigen, wie sich Groß-Gerau und das Gerauer Land über die Jahrhunderte entwickelt haben.

Dabei versteht sich das Museum nicht nur als Ort des Bewahrens. Ausstellungen, Führungen, Vorträge, Musik und weitere kulturelle Angebote machen es zu einem lebendigen Ort der Begegnung mit Geschichte, Kultur und Kunst.

Kurze Geschichte des Stadtmuseums

  1. 1860er Jahre

    Der Lehrer Ernst Franck begeistert seine Schüler für die Geschichte der Region und sucht gemeinsam mit ihnen nach archäologischen Spuren.

  2. 1898

    Wilhelm Hermann Diehl entdeckt gemeinsam mit dem Archäologen und Denkmalpfleger Eduard Anthes das römische Kastell „Auf Esch“.

    Römisches Gigantenrelief aus dem Kastell Groß-Gerau, ein antiker Steinblock mit figürlichen Darstellungen.
  3. 1929

    Wilhelm Hermann Diehl richtet im Historischen Rathaus das Heimatmuseum ein. Archäologische Funde sowie Zeugnisse der Alltags- und Stadtgeschichte erhalten damit einen festen Ausstellungsort.

    Historisches Gruppenfoto von zwölf Männern vor einer Hausfassade: Wilhelm Hermann Diehl sitzt in der vorderen Reihe als zweite Person von links.
  4. 1950er

    Ernst Schneider übernimmt das Heimatmuseum Gerauer Land im Historischen Rathaus als ehrenamtlicher Heimatpfleger. Zahlreiche Ausstellungen, Führungen und Veröffentlichungen gehören zu seinem engagierten Wirken bis zu seinem Tod 1987.

    Schwarzweiß-Porträt von Ernst Schneider, der das von ihm herausgegebene Buch „Groß-Gerau – Bilder aus vergangenen Tagen“ in den Händen hält.
  5. 1987

    Die Stadt erwirbt das ehemalige AOK-Gebäude am Marktplatz 3 und schafft damit die Grundlage für den heutigen Museumsstandort.

    Außenansicht des Stadtmuseums Groß-Gerau am Marktplatz mit großer Glasfassade.
  6. 1989

    Mit Jürgen Volkmann erhält das Museum eine hauptamtliche Museumsleitung. Am neuen Standort finden Sonderausstellungen und Veranstaltungen statt.

  7. 1993

    Die erste Dauerausstellung ‚Vom Mittelalter bis zur Industrialisierung‘ wird am neuen Standort eingerichtet.

  8. 2007

    Unter dem Titel „Wir waren dabei“ entsteht die heutige Dauerausstellung zur Stadtgeschichte seit den 1920ern. Parallel dazu die Abteilung zur Römerzeit.

    Blick in die Römerabteilung der Dauerausstellung mit römischer Keramik in einer Vitrine.
  9. 2014

    Das Wilhelm-Altheim-Kabinett wird eröffnet und macht eine wechselnde Auswahl aus der umfangreichen Sammlung des Groß-Gerauer Malers und Zeichners zugänglich.

  10. 2026

    Nach 36 Jahren als Museumsleiter geht Jürgen Volkmann in den Ruhestand. Dem Stadtmuseum bleibt er weiterhin verbunden: als stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Stadtmuseum und Kultur e. V. sowie mit seinen Stadtführungen.

    Jürgen Volkmann steht im Eingangsbereich des Stadtmuseums Groß-Gerau.

Die historischen Angaben werden derzeit fachlich geprüft und können ergänzt werden.

Geschichte weitererzählen

Mit dem Abschied von Jürgen Volkmann als Museumsleiter beginnt für das Stadtmuseum ein neues Kapitel. Der Kurzfilm „Die Nacht, in der die Geschichte blieb“ greift diesen Übergang auf und erzählt davon, warum Geschichte lebendig bleiben und weitererzählt werden sollte.

Zum Kurzfilm →