Auf einen Blick
- Format
- Thematischer Stadtrundgang
- Thema
- Jüdische Geschichte
Orte jüdischen Lebens und Erinnerns
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten rund 150 Bürger jüdischen Glaubens in Groß-Gerau.
Die Stadt bot Gewerbetreibenden wirtschaftliche Möglichkeiten und verfügte über bessere schulische Angebote als viele Orte im Umland. Zahlreiche jüdische Bürger waren als Unternehmer und Arbeitgeber tätig, darunter die Inhaber der Union-Brauerei, der Betreiber einer Likörfabrik und verschiedene Kaufhausbesitzer.
Der Rundgang führt zu ehemaligen Gewerbe- und Wohnorten sowie zu Stätten jüdischen Lebens und späteren Leidens.
Auch die Synagoge, die 1892 eingeweiht und 1938 während des nationalsozialistischen Terrors zerstört wurde, ist Teil der historischen Auseinandersetzung.